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Nach nur gefühlten 10 Sekunden markiert Alex Bongartz auf der linken Seite das Revier der Fortuna und verursacht mit einer gekonnten Sense den ersten Freistoß für Oberkrüchten. Aus diesem resultiert eine Ecke, die aber nichts einbringt. Postwendend kann Christoph „Looschi“ Looschelders einen Alonzo-Galbreath-Einwurf mit einem ansehnlichen Seitfallzieher im Tor unterbringen und erzielt die Führung für Dilkrath bereits in der 4. Minute. Nur sechs Minuten später bringt Alonzo ein wenig brasilianisches Flair ins Volksbank-Stadion, indem er sich von der Mittellinie bis zum Tor durchdribbelt und das 2:0 nachlegt. Trainer Markus Hoppe zeigte sich in der Halbzeit durchaus zufrieden mit der Leistung der Fortuna und seine Ansprache fiel entsprechend kurz aus. Der neue Cäpt’n Frank Kiwitz steht mit gewohnt kompromissloser Sicherheit zwischen den Pfosten. Die Abwehr um Libero Atze Maaßen lässt beinahe nichts zu und macht besonders auf der linken Seite mit Basti Pohlke auch Druck nach vorn. Das Mittelfeld funktioniert und auch die Stürmer treffen. Lediglich etwas mehr Bewegung wurde vom Trainer gewünscht und mit diesen Worten schickte er seine Mannschaft wieder aufs Feld. Dessen Vorgabe, nach Möglichkeit noch ein fünftes Tor zur Beruhigung nachzulegen, wurde, nach Oberkrüchtens größter Drangperiode in den ersten fünfzehn Minuten der zweiten Halbzeit, durch Bernd Terbrüggen erfüllt. Einen Einwurf durch Sebastian Aretz konnte unsere Rückennummer 7 mit interessant gespitzelter Bogenlampe und fragwürdigen Abwehrversuchen des Oberkrüchtener Torwarts in der 58. Minute über die Linie bringen. Dennoch steckte auch jetzt Oberkrüchten noch nicht auf und trifft nur vier Minuten später den rechten Außenpfosten. Doch alle Bemühungen wurden nur kurze Zeit später von einem lupenreinen Hattrick in nur 12 Minuten durch „Looschi“ Loschelders‘ Goldfuß zunichte gemacht. In der 70. kann er eine schöne Vorlage von Sebastian Aretz am Oberkrüchtener Torwart vorbei ins Tor schieben und nur sieben Minuten später produziert das gleiche Duo das 7:0. Wiederum fünf Minuten später tanzt sich Looschi grazil durch die komplette Abwehr und auch der Torwart kann nur zuschauen, wie zum 8:0 eingenetzt wird. Doch trotz des komfortablen Vorsprungs schaltete die Fortuna nicht in den Leerlauf und spielte weiter mit Power nach vorn. Wadenbeißer Ralf Jackels machte nach starkem, gegnerzermübendem Spiel Platz für André „Fred“ Delaroy, der im ganzen Mittelfeld wirbelte. Ralf Schroers ersetzte den kämpferisch starken Markus Jennen und Robert Pfulmann festigte für Alonzo das Mittelfeld. Sebastian Aretz trifft leider nur die Latte und kann seinen guten Auftritt nicht mit einem Tor krönen. Auch Libero Maaßen kann einen schnellen Vorstoß nicht mit Erfolg krönen, da ihm mitten in der gegnerischen Hälfte die Kräfte nach aufopferungsvollem Spiel ausgehen und er nur bäuchlings Bekanntschaft mit dem warmen Kunstrasen machen kann. Ohne Einfluss vom Gegner. Alles in allem konnte man von einem auch in der Höhe verdienten Sieg sprechen, der, auch durch die mindere Passsicherheit Oberkrüchtens begünstigt, zu keiner Zeit gefährdet war. Tragischer Held des Auftaktspiels war Christoph „Atze“ Maaßen. Nachdem er in der ersten Halbzeit sein erstes Pflichtspieltor seit einer kleinen Ewigkeit erzielen konnte, legte er in der 88. Minute mit einem wunderschönen Kopfballtreffer nach einem Aretz-Einwurf noch eins drauf. Doch leider wurde dieses neunte Tor vom Schiedsrichter nicht gesehen/nicht gewertet/vergessen. |
Tore: |
